sun2car – erste Erkenntnisse

Abschluss der Probandenbefragungen – erste Erkenntnisse

Im Rahmen des Projekts sun2car@GAP wurde durch das Fachgebiet für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung der TU München untersucht, wie sich der Audi A1 e-tron als Zweitfahrzeug auf das Mobilitätsverhalten der Probanden auswirkt. Nachdem Mitte September bereits die Rückgabe der Fahrzeuge erfolgte, wurde nun die letzte von insgesamt sechs projektbegleitenden Onlinebefragungen ausgewertet.

2014_sun2car_Diagramm Probandenbefragung_TUM

Die Ergebnisse zeigen, dass das zusätzliche Fahrzeug hauptsächlich für Wege zur Arbeit, Ausbildung oder Schule genutzt wurde. Der Audi ersetzte dabei überwiegend das bisherige Auto und in geringerem Maße auch andere Verkehrsmittel. Zusätzliche Wege wurden nach Einschätzung der Probanden nicht induziert.

Insgesamt zeigten sich die Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten überaus positiv. Durch den Umgang mit dem Elektrofahrzeug entwickelte sich eine vorausschauende und sparsame Fahrweise. Weiterhin wurden Fahrtziele sinnvoll kombiniert, um Wege einsparen zu können. Ein Großteil der Teilnehmer gab an, sich infolge des Projekts vermehrt mit Elektromobilität und nachhaltiger Mobilität im Allgemeinen auseinandersetzen zu wollen.

Verbesserungsbedarf besteht insbesondere hinsichtlich der Schaffung von Ladeinfrastruktur sowie der Reichweite. Bis zur vollständigen Etablierung von Elektromobilität wird daher noch etwas Zeit vergehen, dennoch sind Projekte wie dieses ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität.

Quelle: M. sc. Julia Kinigadner, TU München