e-GAP 2030

e-GAP 2030

Nachhaltige (e-)Mobilität für Garmisch-Partenkirchen

 

Juni 2016

Rückschau: Bürger-Informationsveranstaltung zum (e-)Mobilitätskonzept “e-GAP 2030″ für Garmisch-Partenkirchen

Bevor das Mobilitätskonzept in endgültiger Fassung dem Marktgemeinderat vorgestellt wurde, fand am 23. Juni 2016 für interessierte Bürger die öffentliche Informationsveranstaltung zum (e-)Mobilitätskonzept im großen Sitzungssaal des Rathauses Garmisch-Partenkirchen statt. 

Die Bürger-Informationsveranstaltung mit der Ergebnispräsentation zum Projekt “Nachhaltige (e)-Mobilität für Ga.-Pa. – e-GAP 2030″ begann mit der Begrüßung und Erläuterung des Projekthintergrundes durch die 1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer. Die Idee hinter dem Projekt „e-GAP 2030“, das seit Anfang 2015 im Zusammenschluss zwischen Fraunhofer IAO und der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen (unterstützt durch das Kompetenzzentrum Sport Gesundheit Technologie) erarbeitet wurde, ist es, eine Grundlage und ein Leitbild für nachhaltige Mobilität zu schaffen, betonte Dr. Meierhofer. Das Leitbild zielt auf eine nutzerfreundliche und umweltverträgliche Ausgestaltung der Mobilität ab. Sie fügte an, dass im Leitbild gemäß dem Motto „Entdecke Deine wahre Natur“ insbesondere auf die Stärkung des Fahrrad- und Fußverkehrs eingegangen wird, aber als ganzheitliches Verkehrsleitprojekt für alle Bürger auch alle weiteren Verkehrsmittel betrachtet werden. Als ersten Schritt, der konzeptionell mit dem Mobilitätskonzept in Einklang steht und bereits in ausdifferenzierter Form vorliegt, nannte sie das Radverkehrskonzept, das Dr. Stephan Thiel als Mitglied des Gemeinderats mit einem extra zusammengestellten Arbeitskreis ausgearbeitet hat.

Bürger-Informationsveranstaltung mit der Ergebnispräsentation zum Projekt “Na chhaltige (e)-Mobilität für Ga.-Pa. – e-GAP 2030″

Thomas Ernst (Fraunhofer IAO) stellte anschließend den Teilnehmern der Bürger-Informationsveranstaltung die Vorgehensweise und zentralen Ergebnisse im Projekt e-GAP 2030 vor. Das Fraunhofer IAO verfolgt dabei die Strategie der integrierten Verkehrsplanung. Dazu wurde das Projekt “e-GAP 2030″ in vier Hauptarbeitspakete untergliedert und mit Hilfe eines integrierten, systemischen, prozessorientierter Ansatzes entwickelt. Von der Status Quo- und Bestandsanalyse ausgehend wurde im zweiten Schritt ein regionsspezifisches, nachhaltiges Leitbild abgeleitet. In der Leitbildentwicklung berücksichtigte das Projektteam Einflussfaktoren, Zukunftsprojektionen, lokalspezifische Elemente sowie Ziele, die erreicht werden sollen. Zur Validierung erfolgte nach jedem inhaltlichen Projektschritt ein Feedbackworkshop mit lokalen Akteuren und Experten. Als ein weiterer zentraler Bestandteil des Projekts wurde von Anfang an die Öffentlichkeit über Veranstaltungen, umfangreiche Befragungen und Pressemitteilungen (s. auch e-GAP in den Medien) mit einbezogen. Darüber hinaus erfolgte die Informationsweitergabe des Projektverlaufs regelmäßig z.B. als Berichte über die Feedbackworkshops mit den lokalen Akteuren auf der Projekthomepage (e-gap.de) oder auch über Infoveranstaltungen zu Beginn des Projektes und im Rahmen der Bürgerversammlung im Oktober 2015.

Ziel-Haus mit Präambel und der fünf strategischen Zielen e-GAP 2030

„Ziel-Haus“ mit Präambel und der fünf strategischen Zielen

 Zu den Kernergebnissen des Projekts zählen zwölf auf die Marktgemeinde und Region abgestimmte Leitsätze (s. Leitbildentwicklung) sowie fünf strategische Ziele einer nachhaltigen Mobilität in Garmisch-Partenkirchen. Die strategischen Ziele sind vor dem Hintergrund „Wie soll die Mobilität im Jahr 2030 in Garmisch-Partenkirchen aussehen“ bewusst im Präsens formuliert. Den strategischen Zielen ist im „Ziel-Haus“ (s. Abb.) eine Präambel vorgestellt, in der das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales) beachtet wird und die grundliegenden Anforderungen, die über alle Ziele und Maßnahmen hinweg vertreten sein müssen, beschrieben werden. Folgende fünf strategische Ziele wurden im Rahmen des Projekts identifiziert:

•           Attraktiver Lebensraum

•           Attraktive Mobilitätsangebote

•           Intermodale Vernetzung

•           Komfort & Barrierefreiheit

•           Kommunikation & Bewusstseinsbildung

Nach der Vorstellung der erarbeiteten übergeordneten Ziele und der Vorstellung des „Ziel-Hauses“ präsentierten Jörg Hahn und Selina Utzig-Laux (beide Markt Garmisch-Partenkirchen) mit Hilfe von Maßnahmensteckbriefen die zwölf priorisierten Maßnahmen als Leitprojekte. Die Maßnahmen wurden im Vorfeld im Projektschritt der Maßnahmenentwicklung formuliert und sollen der Erreichung der strategischen Ziele dienen. In der Maßnahmenentwicklung wurden zunächst Maßnahmen zu einem breiten Katalog gesammelt und anschließend zu zwölf Leitprojekten zusammengeführt und priorisiert (s. Maßnahmenkonzeptionierung):

Alle zwölf priorisierten Maßnahmen/Leitprojekte werden im Folgenden kurz beschrieben und zum Teil Einblicke in die Maßnahmenausgestaltung gegeben:

Attraktivierung des Fußwegenetzes

Das Leitprojekt  versucht das zu-Fuß-Gehen als Verkehrsmittel zu stärken. Unter anderem gilt es Konflikte bei Querungen und Kreuzungen mit anderen Verkehrsträgern zu mindern. Zu einer weiteren Maßnahmenausgestaltung im Leitprojekt „Attraktivierung des Fußwegenetzes“ kann beispielsweise ein Sitzplatzkonzept mit der Ausweitung von Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum dienen.

Attraktivierung des Radwegenetzes

Diese Maßnahme hat das Ziel das konventionelle Fahrrad sowie das Pedelec als individuelle Verkehrsmittel besonders zu fördern. Die Attraktivierung des Radwegenetzes stellt dazu die Grundlage dar. Eine weitere Maßnahmenausgestaltung sind zum Beispiel Radabstellmöglichkeiten.

Bewusstseinsbildung & Sensibilisierung

Unter diesem Leitprojekt fällt die Sensibilisierung unterschiedlicher Alters- und Zielgruppen für eine nachhaltige Mobilität und die Bewusstseinsbildung über alternative Mobilitätsformen. Darunter ist z.B. die Mobilitätserziehung oder der Aufbau von Fahrradwerkstätten zu verstehen.

Einheitliche standardisierte Zugangssysteme

Das Ziel dieses Leitprojekts ist den Zugang zu Verkehrssystemen zu vereinheitlichen. Dazu gehört auch eine einheitliche Ausgestaltung der Tarifstruktur und des Bezahlsystems (z.B. über e-Ticketing oder Mobilitätskarten).

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Durch die Erweiterung verkehrsberuhigter Bereiche werden sowohl Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum als auch die allgemeine Verkehrssicherheit erhöht. Zu der Maßnahmenausgestaltung gehören gebietsbezogene Maßnahmen (Tempo 30 Zonen) und punktuelle Maßnahmen (wie z.B. vor Kindergärten & Schulen).

Flexible Bedienformen im ÖPNV

Mit einer bedarfsgerechten und flexiblen Gestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) soll dieses Leitprojekt zur Attraktivitätssteigerung des Nahverkehrs dienen. Darunter fallen unter anderem unterschiedliche Bediengrößen bei Hauptverkehrs- und Nebenverkehrszeiten oder die Einrichtung neuer Bedienformen, wie Bürgerbus oder Rufbus.

Informations- & Kommunikationskonzept

Ein zielgerichtetes Informations- & Kommunikationskonzept soll vorhandene Informationslücken schließen und proaktiv die Informationslage der Wohnbevölkerung sowie Touristen über Mobilitätsangebote und alternative Mobilitätsformen zum motorisierten Individualverkehr verbessern. Als ein Beispiel der Maßnahmenausgestaltung kann die Informationsweitergabe über Neubürgerpakete geschehen.

Mobilitätspunkte-Konzept

Durch die Verknüpfung und Bündelung von mehreren Mobilitätspunkten zu einem abgestimmten Mobilitätspunkte-Konzept im Gemeindegebiet soll die Attraktivität und Funktionalität der Mobilitäts-Punkte gesteigert und der Umstieg zwischen den Verkehrsmitteln erleichtert werden. Dazu gehören eine Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof und intermodale Verknüpfungen an Haltestellen.

ÖPNV-Infrastruktur

Das Leitprojekt der ÖPNV-Infrastruktur umfasst sowohl gebaute als auch organisatorische, informative Elemente. Eine optimierte ÖPNV-Infrastruktur soll zur Nutzungsqualität des Angebots beitragen. Diese Maßnahme betrifft in der Ausgestaltung die Barrierefreiheit, eine abgestimmte Taktung und Echtzeitinformationen.

Optimierung touristischer Mobilitätsangebote

Die Optimierung touristischer Mobilitätsangebote als ein Leitprojekt soll zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs zu touristischen Stoßzeiten führen. Die erforderlichen Maßnahmen reichen von der dynamischen Verkehrsführung an Hauptverkehrsachsen bis hin zu speziellen Verleihangeboten für Touristen.

(E-) Sharing-Konzepte

Durch die Initiierung von (E)-Sharing Konzepten (sowohl mit e-PKW als auch Pedelec) sollen die Intermodalität gesteigert und die Verbreitung der Elektromobilität gefördert werden. Als Beispiel der Maßnahmenausgestaltung gilt es bedarfsgerechte Angebote im Pedelec-Verleih und e-Carsharing an zentralen Mobilitätspunkten aufzustellen. Somit können erste und letzte „Meile“ als Alternative zum eigenen PKW bewältigt werden.

Verstetigung Elektromobilität

Das Leitprojekt der Verstetigung der Elektromobilität soll Projekte und Angebote rund um das Thema Elektromobilität schaffen. Die Elektromobilität als alternative Antriebstechnologie soll weiter vor Ort etabliert und verstetigt werden. Bei dieser Maßnahmenausgestaltung sollen mittelfristig Mikromobile berücksichtigt werden oder die Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht ausgebaut und technisch auf dem aktuellen Stand gehalten werden (s. auch QuadRad).

Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich an einzelnen Thementischen vertieft zu informieren und offene Fragen zu den strategischen Zielen und Maßnahmen an den aufgestellten Stellwänden zu stellen. Dies wurde in zahlreichen Einzelgesprächen in Form von Verständnisfragen und Zuspruch genutzt. Nennenswerte Kritik wurde weder am gesamten Konzept noch an einzelnen Themen geübt, so dass das Projektteam davon ausgehen kann, ein für die Bürger umfassendes und sinnvolles Konzept erarbeitet zu haben.

Bürger informieren sich an den Stellwänden über das Projekt e-GAP 2030

 

Nachbetrachtung: Feedbackworkshop zur Maßnahmenkonzeptionierung im Projekt “Nachhaltige (e)-Mobilität für Ga.-Pa. – e-GAP 2030″

Am 10. Juni 2016 trafen sich Vertreter und Repräsentanten von Kommunen, Ämtern und Mobilitätsanbieter zum letzten Feedbackworkshop für das Projekt “Nachhaltige (e)-Mobilität für Ga.-Pa. – e-GAP 2030″ im Kongresshaus. Thema des dritten Feedbackworkshops war die Maßnahmenkonzeptionierung. Folglich beinhaltete das primäre Ziel des Workshops die finale Auswahl und Ausgestaltung der priorisierten Maßnahmen unter Mitwirkung der Teilnehmer. Dazu wurde in den vergangenen Monaten intensiv an der Ausarbeitung der Leitsätze, der strategischen Ziele und auch an den konkreten Maßnahmen gearbeitet (s. auch Workshop Leitbildentwicklung), die die Gestaltung des ganzheitlichen Mobilitätskonzeptes für den Markt Garmisch-Partenkirchen abrunden. 

Zu Beginn der dritten Feedbackworkshops zum Projekt „e-GAP 2030“ begrüßte die 1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer, stellvertretend für das gesamte Projektteam, alle Teilnehmer und betonte die Bedeutung des (e-)Mobilitätskonzeptes für die zukünftige Ausgestaltung und Förderung einer nachhaltigen Mobilität der Marktgemeinde.

Als thematischen Einstieg in die Veranstaltung stellte Thomas Ernst (Fraunhofer IAO) mit der Projektübersicht und den dazugehörigen Arbeitspaketen das Vorgehen und den aktuellen Stand zum Projekt vor. Dabei wurden in den letzten Monaten im Rahmen der Leitbildentwicklung auf Grundlage der Einflussfaktoren und den Zielen/Anforderungen aus bestehenden Plänen und Konzepten sowie aus durchgeführten Befragungen und (Experten-)Interviews lokalspezifische Leitsätze abgeleitet. Für die einfachere Kommunikation der Leitsätze und somit zur Erhöhung der Akzeptanz bei verantwortlichen Akteuren sowie der Bevölkerung wurden die Leitsätze hierfür gebündelt und anschließend zu verständlichen und leicht zu kommunizierenden fünf strategischen Zielen einer nachhaltigen Mobilität zusammengefasst (s. auch Beitrag zur Leitbildentwicklung).

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Thomas Ernst (Fraunhofer IAO) fasst im ersten Teil der Veranstaltung nochmals den bisherigen Verlauf des Projektes mit Meilensteinen und Zwischenergebnissen zusammen

Der Schwerpunkt der Veranstaltung befasste sich mit der finalen Auswahl, der Ausgestaltung und Konkretisierung priorisierter Maßnahmen zur Umsetzung der strategischen Ziele. In Vorbereitung auf den Feedbackworkshop wurde hierzu gemeinsam mit dem Marktgremium unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien wie Erfahrungswissen, Aufwand und Realisierbarkeit eine Vorauswahl getroffen.

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In zwei Arbeitsgruppen wurden die 12 vorausgewählten Maßnahmen konkretisiert

Den Teilnehmern, ortsansässigen Mobilitätsanbieter, lokalen Akteuren und Interessensvertretern auch aus den Nachbargemeinenden, wurden im Workshop diese vorausgewählten TOP 12-Maßnahmen zunächst vorgestellt. Anschließend erfolgte unter deren Beteiligung die Diskussion der vorausgewählten Maßnahmen in Kleingruppen sowie die konkrete Ausgestaltung dieser Maßnahmen mit Wirk- und Aufwandsabschätzungen um als Resultat des Workshops ausgewählte Leuchtturm-Maßnahmen hervorzuheben und detaillierter zu beschreiben. Die Leuchtturmmaßnahmen werden nun zusammen mit den fünf strategischen Zielen, die den Kern des Mobilitätskonzeptes bilden, zunächst (am 23. Juni 2016) der Öffentlichkeit in einer Bürger-Informationsveranstaltung vorgestellt bevor es dann dem Gemeinderat präsentiert werden wird.

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Thomas Ernst (Fraunhofer IAO) notiert auf vorbereiteten Postern die einzelnen Wortmeldungen und Anregungen mit

 

Bürger-Informationsveranstaltung zum (e-)Mobilitätskonzept für Garmisch-Partenkirchen am 23. Juni 2016

Im Rahmen des Projekts „Nachhaltige (e)-Mobilität für Garmisch-Partenkirchen – e-GAP 2030“ wurde vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der e-GAP Koordination des Marktes Garmisch-Partenkirchen unterstützt durch einen interdisziplinär besetzten Arbeitskreis in den letzten Monaten ein regionsspezifisches, nachhaltiges Mobilitätsleitbild erstellt. Für die Belange einer zukunftsfähigen Mobilität hier vor Ort wurden übergeordnete Ziele und konkrete Maßnahmen herausgearbeitet.

Noch bevor das Mobilitätskonzept in endgültiger Fassung dem Marktgemeinderat präsentiert wird, findet am 23. Juni 2016 von 19 bis 21 Uhr eine öffentliche Bürger-Informationsveranstaltung im großen Sitzungssaal des Rathauses Garmisch-Partenkirchen statt. Interessierte Bürger haben hierbei die Möglichkeit ihre Ideen und Anregungen einzubringen oder auch einfach nur Fragen loszuwerden.

Nach der Begrüßung durch die 1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer folgt eine kurze Vorstellung des Projektes und der zentralen Ergebnisse. Nach der Präsentation der erarbeiteten übergeordneten Ziele und der Maßnahmen für ein nachhaltiges Mobilitätskonzept, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich an einzelnen Thementischen vertieft zu informieren. Sie sind herzlich eingeladen dies zu tun, sich einzubringen und mit allen Beteiligten Standpunkte auszutauschen.

April 2016

Nachbetrachtung: Feedbackworkshop zur Leitbildentwicklung im Projekt “Nachhaltige (e)-Mobilität für Ga.-Pa. – e-GAP 2030″

Unter Leitung des Fraunhofer IAO und in Zusammenarbeit mit dem Markt Garmisch-Partenkirchen fand Mitte Januar der Feedbackworkshop zur Leitbildentwicklung im Kongresshaus statt. Die Gremiumssitzung in großer Runde mit Vertreter und Repräsentanten von Kommunen, Ämtern und Mobilitätsanbieter befasste sich im Workshop mit der Entwicklung und Ausgestaltung eines regionsspezifischen, nachhaltigen Leitbildes. Unter Berücksichtigung der Einflussfaktoren im Handlungsfeld Mobilität und der vorangegangen Untersuchung der Status Quo-Analyse (IST-Zustand) sind als Ergebnis des Workshops zwölf lokalspezifische Leitsätze entstanden.

Zu Beginn des Workshops wurde das gemeinsame Verständnis zu relevanten Einflussfaktoren sowie deren Zukunftsprojektionen und regionsspezifischen Besonderheiten im Handlungsfeld Mobilität vorangestellt und unter aktiver Beteiligung der Workshopteilnehmer diskutiert. Als Grundlage für die Ableitung lokalspezifischer Leitsätze ist eine Orientierung an Ziele und Anforderungen bestehender Pläne und Konzepte nützlich. Als Feedback der Teilnehmer wurde angemerkt, dass unter anderem auch das neu erarbeitete Radverkehrskonzept in den Leitsätzen inhaltlich verortet und die Inklusion/Barrierefreiheit übergreifend berücksichtigt werden sollte.

 

Abbildung: Einflussfaktoren im Handlungsfeld Mobilität

Einflussfaktoren_Mobilitaet_IAO

[Bildquelle: Fraunhofer IAO]

Anschließend wurden die im Marktgremium erarbeiteten Vorschläge für regionsspezifische Leitsätze mit den Workshopteilnehmern in einer Diskussion ausgetauscht, entsprechend einem gemeinsamen Verständnis angepasst und durch aktive Beteiligung konkretisiert. Daraus resultierten folgende zwölf aktualisierte Leitsätze:

  • L1: Flächenentwicklung und Verkehrsplanung sind eng verzahnt und aufeinander abgestimmt, um unnötigen Verkehr von vornherein zu vermeiden.
  • L2: Die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit ist für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet.
  • L3: Im öffentlichen Raum besteht eine hohe Aufenthaltsqualität und der verkehrsbedingte Flächenverbrauch ist optimiert und minimiert.
  • L4: Die verkehrsbedingte Belastung durch Emissionen und Immissionen sowie der Ressourcenverbrauch sind minimiert.
  • L5: Der ÖPNV hat im Verkehrssystem in der Marktgemeinde an Bedeutung gewonnen.
  • L6: Das Angebot im ÖPNV ist bedarfsgerecht und barrierefrei ausgebaut und für alle Nutzergruppen komfortabel und mit einheitlicher Tarifstruktur gestaltet.
  • L7: Mobilitätsknotenpunkte bieten dem Nutzer attraktive Umsteigemöglichkeiten zwischen allen Verkehrsträgern, die gut aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt sind.
  • L8: Die Nutzer werden gebündelt, einfach zugänglich und übersichtlich über das Mobilitätsangebot informiert.
  • L9: Der Umweltverbund, d.h. ÖPNV, neue Mobilitätsangebote, der Rad- und Fußverkehr, wird in der Marktgemeinde besonders gefördert und als echte Alternative zum motorisierten Individualverkehr wahrgenommen und entsprechend genutzt.
  • L10: Öffentliche Dienstleister nehmen eine Vorbildfunktion für nachhaltige Mobilität ein.
  • L11: Gemeinschaftliches und respektvolles Miteinander unter allen Verkehrsteilnehmern.
  • L12: Die Erreichbarkeit essentieller Ziele ist mit allen Verkehrsträgern sichergestellt.

In einem weiteren Schritt wurde gemeinsam mit den Workshopteilnehmern eine Gewichtung der themenbezogenen Leitsätze vorgenommen. Die gewichteten Leitsätze gehen entsprechend in die Analyse der Leitbildentwicklung ein und werden im weiteren Vorgehen für die Bewertung verschiedener Maßnahmen herangezogen.

Bei der Weiterentwicklung im Rahmen der Leitbildentwicklung werden zwei Wirkrichtungen verfolgt:

Einerseits die Bündelung der themenbezogenen Leitsätze zur Formulierung strategischer Ziele. Dies dient der einfacheren Kommunikation der Ziele und somit zur Erhöhung der Akzeptanz bei verantwortlichen Akteuren sowie der Bevölkerung.

Andererseits wird eine Konkretisierung und Quantifizierung verfolgt, indem aus den themenbezogenen Leitsätzen in einem weiteren Schritt Kennzahlen und Zielwerte abgeleitet werden.

 

Abbildung: Weiterentwicklung des Leitbildes

Leitbildentwicklung_e-GAP2030_IAO

[Bildquelle: Fraunhofer IAO]

Ausblick:
Im Forschungsprojekt „e-GAP 2030“ wird nach Abschluss von AP 2 (Leitbildentwicklung) primär nun die Maßnahmenkonzeptionierung (AP 3: Ableitung von Maßnahmenkonzepten und Handlungsleitfaden) fokussiert. Bei der Ausarbeitung und Bewertung der Maßnahmen wird darauf geachtet, dass die Kernthemen aus AP 1 (Status Quo-Analyse) entsprechend berücksichtigt werden und die Ergebnisse der Arbeitspakete aufeinander aufbauen.

Als Einstieg in AP 3 wurde dazu im Feedbackworkshop das Maßnahmen-Forum als erster Brainstorming-Prozess mit den lokalen Akteuren zur Ideenfindung von regionsspezifischen Maßnahmen im Sinne einer nachhaltigen Mobilität durchgeführt. Die Maßnahmen werden im weiteren Verlauf des Projekts genauer analysiert und durch weitere, lokalspezifische Maßnahmenvorschläge ergänzt und entsprechend aufbereitet. Danach folgt eine wissenschaftliche Bewertung der Maßnahmen, die wiederum in Kooperation mit den lokalen Akteuren diskutiert wird. Als Ergebnis soll ein Maßnahmenkatalog entstehen, in dem auch ausgewählte Leuchtturm-Maßnahmen hervorgehoben und detaillierter beschrieben werden.

 

September 2015

Feedbackworkshop und 2. Sitzung des Gremiums am 21.09.2015

An dieser Stelle möchte sich das Projektteam zunächst bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Touristen für die rege Beteiligung an den Befragungsrunden sehr herzlich bedanken. Sie haben dadurch die Projektarbeiten enorm unterstützt und wertvollen Input für die Entwicklung des Mobilitätskonzeptes generiert. 

eGAP2030-Kongresszentrum

Am vergangenen Montag wurden die Ergebnisse aller Projektarbeiten der Status-Quo Analyse im Rahmen eines gemeinsamen Workshops federführend durch das Fraunhofer IAO präsentiert und zur Diskussion gestellt. Hierzu gehörten unter anderem die Ergebnisse der Dokumenten- und Infrastrukturanalyse, der Experteninterviews sowie der unterschiedlichen Befragungsformate vor Ort (Haushaltsbefragung, Touristenbefragung Sommer/ Winter).

Neben den Mitgliedern des Projektteams (Markt Garmisch-Partenkirchen und Fraunhofer IAO) und des für dieses Projekt initiierten Marktgremiums nahm ein großer Teil aller lokalen Experten und Akteure, die bereits für die Experteninterviews gewonnen werden konnten, an dem Workshop teil.

Nach der offiziellen Begrüßung der Teilnehmer durch die 1. Bürgermeisterin Frau Dr. Meierhofer erfolgte eine zusammenfassende Präsentation der Kernergebnisse durch das Fraunhofer IAO. Detaillierte Ergebnisse der Status-Quo Analyse konnten auf zahlreichen Posterausdrucken durch die Teilnehmer eingesehen und diskutiert werden. Anschließend wurden in Kleingruppen die gemeinsam identifizierten sechs Kernthemen Motorisierter Individualverkehr (MIV), ÖPNV, Ruhender Verkehr, Intermodalität, Radverkehr und Elektromobilität im Rahmen einer „World Café“-Runde diskutiert und die jeweiligen Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken (SWOT-Analyse) in Bezug auf die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen aufgenommen. Die gemeinsam identifizierten, über die Kernthemen übergreifenden Querschnittsthemen Bevölkerungsmobilität, touristische Mobilität und Information-Kommunikation-Kooperation wurden im Anschluss hinsichtlich für die Marktgemeinde relevanter kurz-, mittel- und langfristigen Themen in einer großen Gruppe diskutiert und aufgenommen.

Für das Jahr 2015 ist noch ein Termin in Planung, der zur Information der Bürger über das Projekt, seine Fortschritte und Ergebnisse dienen soll.

Das Projektteam bedankt sich bei allen Teilnehmern des Workshops für die konstruktive und wertvolle Diskussion und Beiträge. Wir freuen uns, Sie bei dem nächsten Workshop wieder begrüßen zu dürfen.

Grußwort-MeierhoferWorkshop-eGAP2030

 

Juli 2015

Status-Quo-Analyse

Das Radwegenetz in Garmisch-Partenkirchen.

Das Radwegenetz in Garmisch-Partenkirchen.

Im ersten Arbeitspaket „Status-Quo-Analyse“ des Projektes e-GAP 2030 vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und des Marktes Garmisch-Partenkirchen werden alle relevanten Rahmenbedingungen wie Bedarfe, Probleme und Anforderungen im Mobilitätsbereich der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen untersucht. Ein relevanter Bestandteil der Status-Quo-Analyse stellt dabei der Radverkehr innerhalb des Marktgebietes dar. In diesem Zuge wurde das bereits vorhandene „Radwegenetz“ erhoben, fotografisch festgehalten, georeferenziert verortet und dargestellt (siehe Bild).

 

Haushaltsbefragung

Haushaltsbefragung in Garmisch-Partenkirchen.

Haushaltsbefragung in Garmisch-Partenkirchen.

Das Projekt e-GAP 2030 forciert eine stark bürgernahe Entwicklung von Mobilitätslösungen für das Marktgemeindegebiet unter der Berücksichtigung der umliegenden Region. Die spezifischen Probleme, Bedarfe und Anforderungen der Bürger dienen als Teilgrundlage zur Verbesserung und nachhaltigeren Gestaltung der Mobilität in Garmisch-Partenkirchen. Im Zuge einer Haushaltsbefragung (erstes Arbeitspaket Status-Quo-Analyse) werden zufällig ausgewählte Einwohner von Garmisch-Partenkirchen persönlich angeschrieben, um an der Befragung teilzunehmen. Bürger, welche nicht persönlich angeschrieben wurden, können an der momentan laufenden Onlinebefragung teilnehmen. Um eine rege Beteiligung der Bevölkerung wird hierbei gebeten, um möglichst repräsentative Ergebnisse und somit tragfähige Schlussfolgerungen erzielen zu können.

 

Mai 2015

Pressemeldung Haushaltsbefragung

Im Rahmen des Projektes „Nachhaltige (e)-Mobilität für Garmisch-Partenkirchen“, kurz „e-GAP 2030“, wird nach dem Pfingstwochenende eine Haushaltsbefragung von der Marktgemeinde gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) durchgeführt. Durch ein zufälliges Auswahlverfahren wurden 5.000 Haushalte ausgewählt, die postalisch angeschrieben und um eine Teilnahme gebeten werden. Ziel ist es, eine verbesserte und nachhaltige Mobilität in Garmisch-Partenkirchen zu realisieren.
An der Befragung kann über den per Post versandten Fragebogen oder über das Online-Portal, das auch auf der Rathaus-Homepage zu finden ist,  teilgenommen werden.

 

 

März 2015

Bericht des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts zur Ortsentwicklung und zu den Zukunftsplänen für Garmisch-Partenkirchen.

20150327_Artikel Tagblatt Auftaktveranstaltung am 20.3._BM

 

Nachbericht: Informationsveranstaltung zum Projekt „Nachhaltige (E)-Mobilität für Garmisch-Partenkirchen“

e-GAP2030_Info

Quelle: Fraunhofer IAO

 

Letzten Freitag, den 20.03.2015 wurde im Kongresszentrum das neue Projekt „Nachhaltige (e)-Mobilität für Garmisch-Partenkirchen“ im Rahmen einer ersten öffentlichen Veranstaltung vom Markt Garmisch-Partenkirchen, dem Fraunhofer IAO und dem Kompetenzzentrum Elektromobilität einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Anwesend waren Privatpersonen, Mitglieder des Gemeinderates, Vertreter von Behörden, örtliche Presse und Unternehmen, sowie Bürgermeister und Interessensvertreter aus den umliegenden Talschaften und Gemeinden.

Nach der Begrüßung durch die 1. Bürgermeisterin Frau Dr. Meierhofer und Vertretern der e-GAP Koordination stellte Frau Dr. Wagner, Leiterin der Außenstelle Garmisch-Partenkirchen, Fraunhofer IAO, einen Überblick über alle Arbeitsschritte und Ziele des Projektes vor. Es folgten die Erwartungen des Marktes an das Projekt, vorgetragen von Herrn Hahn, Leiter des Bauamtes Garmisch-Partenkirchen. Ihm folgte der aktuelle Stand des Projektes und die Präsentation einiger Ergebnisse aus der ersten Besucher-und Gästebefragung im Februar dieses Jahres durch Herrn Ernst, Fraunhofer IAO Stuttgart.

Präsentationen:

20150320_NMobilität_GaPa_Veranstaltung

NaMo_GaPa_Infoveranstaltung_Präsi_THE_20150320

Anschließend leitete die 1. Bürgermeisterin die Diskussionsrunde mit den Vortragenden ein.

Hierbei gab sowohl Fragen zum Projektstand und einzelnen Teilschritten, aber auch zu den Zielen und persönlichen Vorstellungen und Wünschen der Projektleiter und Verantwortlichen. Besonders heiß diskutiert wurde u.a. das Thema Öffentlichkeitsarbeit mit dem Prädikat Modellkommune Elektromobilität und (notwendigen) Kommunikationsansätzen.

Die erste öffentliche Veranstaltung soll als Startschuss des Projektes „Nachhaltige (e)-Mobilität für Garmisch-Partenkirchen“, besonders auf Seiten der Bürger verstanden werden, die hierbei im besonderen Maße beteiligt werden sollen und jederzeit die Möglichkeit haben werden, Ideen, Anregungen oder Vorschläge einzubringen.

Pressemitteilung Fraunhofer IAO:
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/geschaeftsfelder/mobilitaets-und-stadtsystem-gestaltung/1499-mehr-e-mobilitaet-fuer-garmisch-partenkirchen.html

 

 

Radiobeitrag bei zum Thema “Nachhaltige Mobilität für Garmisch-Partenkirchen”

RadioOberland_Logo

Informationsveranstaltung

“Nachhaltige (e-) Mobilität für Garmisch-Partenkirchen”

Im Namen des Marktes Garmisch-Partenkirchen laden wir sie ganz herzlich zur ersten Informationsveranstaltung zum Projekt „Nachhaltige Mobilität für Garmisch-Partenkirchen – e-GAP 2030“ ein. Folgen Sie unserer Einladung und kommen Sie

am Freitag, den 20.03.2015 um 19:00 Uhr ins Kongresszentrum,
Raum Zugspitze (Einlass ab 18:30 Uhr).

Im Rahmen dieses Abends erhalten Sie nähere Informationen zum oben genannten Projekt, das vom Markt Garmisch-Partenkirchen als eine der drei bayrischen Modellregionen Elektromobilität durch ein Förderprogramm des Freistaates Bayern ins Leben gerufen wurde. Nach der Begrüßung durch unsere 1. Bürgermeisterin Frau Dr. Meierhofer werden das Projekt und seine Ziele aus Sicht des Marktes dargestellt. Es folgen der Projektfortschritt, erste Erkenntnisse und ein Ausblick auf künftige Aufgaben. Eine offene Frage- und Diskussionsrunde mit den Referenten sowie der 1. Bürger-meisterin rundet die Veranstaltung ab.

Ziel des Projektes ist, zusammen mit der hier ansässigen Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) ein lokalspezifisches, nachhaltiges (E-)Mobilitätskonzept, das sowohl die Bevölkerung und Unternehmen, als auch Touristen und Besucher im Fokus hat, zu erarbeiten.

Das Projekt ist grob in folgende Arbeitsschritte unterteilt:

  • umfassende Bestandsaufnahme zur IST-Situation im gesamten Verkehrsbereich (z. B. ÖPNV, Radverkehr, Fußwege, Pkw-Verkehr, Carsharing, Barrierefreiheit etc.)
  • Aufnahme der Bedarfe und Anforderungen von Bevölkerung, Unternehmen und Besuchern
  • Leitbild-Entwicklung für die zukünftige (E-) Mobilität in Garmisch-Partenkirchen
  • Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs zur qualitativen Verbesserung des Mobilitätsangebots
  • Erkenntnisse und Ergebnisse aus den e-GAP-Projekten werden aufgegriffen, bewertet und fließen in die Arbeit mit ein

Das Projekt setzt auf einen regen Austausch mit allen lokalen Akteuren, um auf bereits gemachten Erfahrungen aufzubauen und für die Marktgemeinde angepasste Mobilitätskonzepte zu entwickeln. Straßen- und Haushaltsbefragungen und Expertengespräche sind hierbei ein wichtiger Teil des Austausches.

Wir würden uns freuen, Sie am 20.03.2015 im Kongresszentrum begrüßen zu dürfen!

Für eine reibungslose Planung bitten wir Sie um Anmeldung.

Kontakt: Bettina Moser, E-Mail: b.moser@e-gap.de oder Telefon: 08821-910-3372

 

 

Februar 2015

Erste Befragungswelle läuft!

Das Fraunhofer IAO führt im Zeitraum vom 18. Februar bis 20. Februar in Garmisch-Partenkirchen eine Gästebefragung durch, um erste Erkenntnisse für das Projekt e-GAP 2030 zu gewinnen. Die Befragung findet an Folgenden Standorten statt:

  • Olympia Skistadion
  • Kreuzeck Talstation
  • Alpspitzbahn Talstation
  • Hausberg Talstation
  • Wank Talstation
  • Fußgängerzone / Marienplatz Garmisch
  • Ludwigstraße Partenkirchen
  • DB Bahnhof / Zugspitzbahnhof Garmisch

Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe!

Einheimische werden zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls befragt.